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Frankfurt: IC Immobilien managt DZ Bank

Die IC Immobilien Gruppe hat von der DZ Bank ein Management-Mandat über etwa 152.000 m² erhalten. Zum 1. Januar 2027 übernimmt das Unternehmen das kaufmännische und buchhalterische Property-Management für den vierteiligen DZ-Bank-Campus am Platz der Republik in Frankfurt. Neben Büroflächen umfasst das Ensemble kleinere Retailflächen im Erdgeschoss sowie eine Kita. Die Gebäude werden überwiegend von der DZ Bank selbst genutzt. Bereits seit März 2026 betreut die IC Immobilien Gruppe für die DZ Bank das benachbarte Bürohaus „Fifty Avon“ an der Mainzer Landstraße 50 mit rd. 21.000 m² Mietfläche, das das Institut damals von Starwood Capital und Cells erworben hat, um es in seinen Campus einzugliedern.

MRN/Speyer: Bundeswehr nutzt Kurpfalzkaserne

Im Rahmen von einem Letter of Intent (LoI) wurde nach erfolgreichen Verhandlungen von Vertretern des Bundes, des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Speyer die zukünftige Nutzung der Kurpfalzkaserne in Speyer festgelegt. Die Vereinbarung regelt die Reaktivierung des Areals für die Bundeswehr bei gleichzeitiger Berücksichtigung kommunaler Interessen. Das Gesamtgelände umfasst 23,9 Hektar. Der LoI sieht einen Kompromiss zwischen militärischer und ziviler Nutzung vor, um der Stadt Speyer Entwicklungsperspektiven zu erhalten. Auf der Speyerer Gemarkung sollen rund 4 Hektar für ein urbanes Gebiet mit verdichteter Wohnbebauung und Dienstleistungsangeboten freigegeben werden. Auf der Otterstadter Gemarkung ist die Entwicklung eines wissensorientierten Gewerbe- und Dienstleistungsgebiets vorgesehen.

Rhein-Neckar: Expo-Real  "It will be fine in 29"

Die Stimmung auf der Expo Real 2026 (5. bis 7. Oktober 2026) lässt sich am besten als eine Mischung aus tief sitzender Ernüchterung, pragmatischem Realismus und verhaltenem Zweckoptimismus beschreiben. Die nackten Zahlen spiegeln die Skepsis wider: Laut Umfragen blicken die Marktteilnehmer deutlich pessimistischer in die Zukunft als im Vorjahr. Nur noch 23 Prozent der Aussteller zeigten sich optimistisch (im Vorjahr waren es noch 42 Prozent). Viele Branchenkenner sprechen von einer „fröhlichen Lethargie“ oder einer Phase, in der man sich auf bis zu vier weitere Jahre des Stillstands und der zähen Konsolidierung einstellt. Ein unter vorgehaltener Hand kursierendes neues Motto auf den Gängen lautete: „It will be fine in 29“. Die gedrückte Stimmung speist sich vor allem aus drei anhaltenden Belastungsfaktoren: Hohe Baukosten & Regulierung, Zinsdruck und Refinanzierung und Politische Verunsicherung. Für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) spiegeln die Ergebnisse und die gedämpfte Grundstimmung der Expo die überregionale Realität wider, allerdings mit spezifischen regionalen Stärken und Chancen. Die Region versucht, die bundesweite Lethargie durch Leuchtturmprojekte zu durchbrechen, die genau den Nerv der aktuellen Investorenwünsche (Nischen- und Spezialimmobilien) treffen.

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Frankfurt: Frankfurt: Contora mietet 1.600 m² im "Opernplatz 2"

Contora hat bei Lang & Cie. im Büro- und Geschäftshausprojekt „Opernplatz 2“ eine komplette Etage mit 1.600 m² Bürofläche gemietet. Dabei wurde der Betreiber von flexiblen Büroflächen von FlexOfficeAgency beraten.

Frankfurt: Art-Invest und Norges Bank IM planen Bürokäufe in deutschen Metropolen

Art-Invest Real Estate und Norges Bank Investment Management haben eine strategische Zusammenarbeit für Büroinvestitionen in Deutschland vereinbart. Beide Unternehmen wollen in den kommenden Jahren gemeinsam Büroimmobilien in den großen deutschen Metropolregionen erwerben. Im Zuge dieser Kooperation hat Art-Invest Real Estate das Asset Management für den Axel Springer Campus in der Zimmerstraße 50 in Berlin-Mitte übernommen. Der 2020 fertiggestellte Campus ist die Unternehmenszentrale des Medienkonzerns. Die vom Architekturbüro OMA entworfene Immobilie umfasst rund 52.700 m² Mietfläche und bietet Platz für etwa 3.500 Arbeitsplätze. Norges Bank Investment Management verwaltet den norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global mit einem Anlagevolumen von rund 22 Billionen norwegischen Kronen. Die Immobilieninvestitionen des Fonds erfolgen weltweit und umfassen sowohl direkte Beteiligungen als auch Partnerschaften mit spezialisierten Immobilienmanagern.

Frankfurt: Deutsche Zinshaus nutzt Hotel für Micro-Living

Die Deutsche Zinshaus Gruppe plant die Revitalisierung eines leerstehenden Hotels an der Mainzer Landstraße 261-263 im Frankfurter Gallusviertel, das sie kürzlich erworben hat. Unter dem Projektnamen „Gallo263“ sollen in zwei verbundenen Gebäuden mit einer Gesamtmietfläche von 5.200 m² nach aktuellem Planungsstand 132 Mikroapartments mit Größen zwischen 25 m² und 44 m² entstehen. Ergänzend sind im Erdgeschoss bis zu drei Gewerbeeinheiten geplant. Vorgesehen sind ein Fitnessstudio, ein Waschsalon sowie eine Bäckerei mit Café. Der Baubeginn ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen. Das fünf- und sechsgeschossige Bestandsensemble stammt aus dem Jahr 1968 und soll technisch, energetisch sowie architektonisch modernisiert werden. Die Deutsche Zinshaus Gruppe richtet das Konzept insbesondere an Studierende, Expats, Young Professionals und Projektmitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens soll ein professionelles Vermietungs- und Objektmanagement den Betrieb übernehmen.

Frankfurt: DWS Group übernimmt Peakside Capital

Die DWS Group übernimmt Peakside Capital Advisors, um ihr Angebot im Bereich Value-Add- und opportunistische Immobilieninvestments zu erweitern. Peakside wurde von den heute geschäftsführenden Gesellschaftern Stefan Aumann und Boris Schran gegründet und verwaltet mit 45 Mitarbeitern an den Standorten Zug, Frankfurt, Warschau, München und Luxemburg Immobilieninvestments im Wert von mehr als 1,7 Mrd. Euro, überwiegend für institutionelle Investoren. Der Vollzug der Transaktion wird für Ende 2026 erwartet. Die bisherigen Eigentümer Aumann, Schran und Simon Lutz sollen ebenso wie die Mitglieder des Senior-Managements Frank Schäfer und Karol Maziukiewicz im Unternehmen bleiben und das Geschäft innerhalb der DWS weiterführen. Rechtlich wurde der Verkäuferkreis von Greenberg Traurig beraten. Peakside Capital hat Anfang letzten Jahres das Frankfurter Bürohaus „Options“ erworben und will daran zeigen, dass hochwertige Büros auch in herausfordernden Lagen eine „zukunftssichere Investition“ sind.

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