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Frankfurt: Prologis bietet Segro 14 Milliarden Pfund

Nachdem Prologis sein "letztes und bestes Angebot" für eine Übernahme von Segro abgegeben hat, erklärt der Vorstand des größten Logistik-REITs im Vereinigten Königreich einstimmig, man wolle den Aktionären empfehlen, dieses vierte Angebot in Höhe von etwa 14 Milliarden Pfund anzunehmen. Seit zwei Wochen unterbreitete der US-Logistiker mehrfach Angebote, die die Briten jedoch für deutlich unterbewertet hielten und zurückwiesen. Zuletzt stand auch eine feindliche Übernahme im Raum. An diesem Punkt schalteten sich verschiedene Anteilseigner ein, darunter auch der Norwegische Staatsfonds Norges, der an beiden Unternehmen beteiligt ist und zu konstruktiven Gesprächen drängte. Prologis will jetzt etwa ein Viertel der Gesamtsumme, nämlich 3,5 Mrd. Pfund, in bar zahlen und bietet für jede Segro-Aktie 0,0920 neue Prologis-Anteile. Nach dem letzten Stand würde Prologis die Segro-Aktien mit 1.031,71 Pence bewerten. Nach der einstimmigen Empfehlung des Vorstandes hat Prologis jetzt noch bis spätestens 12. August 2026 Zeit, um ein formelles Angebot zu unterbreiten, damit die Mega-Fusion der beiden Unternehmen durchgeführt werden kann.

Mannheim: Baugenehmigung für Felina-Areal liegt vor

Für das Felina-Areal mit ca. 34.000 m² Bruttogeschossfläche liegt nach Angaben des MM die Baugenehmigung vor. Auf einem Grundstück mit ca. 8.500 m² auf der Holzbauerstraße 6-8 und der Lange Rötterstraße 34-36 in Mannheim-Neckarstadt existieren ca. 25.000 m² historische Bausubstanz. Der ehemalige Produktions- und Verwaltungshauptsitz der Miederwarenfabrik Felina soll in 220 Wohnungen sowie Büro,- Einzelhandels,- Kultur,- und Gastronomieflächen umgebaut werden. Die Muttergesellschaft der Eigentümerin Cube Asset Mitte 2 GmbH befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren. „Die vorliegende Baugenehmigung und das Interesse mehrerer Investoren bieten dem Projekt eine tragfähige Perspektive“ so der Insolvenzverwalter Jens Schmidt zum MM

Mannheim: Vonovia investiert ca. 25 Millionen in den eigenen Bestand

Vonovia ist Deutschlands größter Immobilienkonzern und Eigentümer von rund 2.600 Wohnungen in Mannheim. Der Konzern plant weitere Sanierungen in der Neckarstadt, Schwetzingerstadt, Almenhof und Friedrichsfeld. Inklusive dem Hochhaus Potsdamer Weg 25 auf der Vogelstang werden zusammengerechnet ca. 25 Millionen Euro in 461 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten investiert.  In Mannheim Vogelstand werden ca. 4 Millionen Euro in die Brandenburger Straße 36 investiert. Das Objekt wurde Ende der 1960er Jahre errichtet und wird nun instandgesetzt und modernisiert. Die Durchschnittsmieten liegen laut Vonovia bei ca. 8,74 € pro Quadratmeter. Nach der Sanierung sollen die Wohnungen für ca. 10,00 € den Quadratmeter nettokalt vermietet werden.

Ludwigshafen: BASF korrigiert Angebot auf 1.100 Wohnungen

Nach dem die erste Bieterfrist für Kaufinteressenten bereits im April/Mai abgelaufen ist bewertet der Konzern die Marktsituation neu und reduziert das Verkaufsinteresse auf 1.100 einzelne Eigentumswohnungen. „Nach eingehender Prüfung der eingegangenen Angebote und einer Bewertung der aktuellen Marktbedingungen ist die BASF zu dem Schluss gekommen, dass ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt nicht den angestrebten Mehrwert für das Unternehmen erzielen würde“ so der ein Sprecher der BASF. „Die Voraussetzungen am Immobilien- und Kapitalmarkt haben sich maßgebliche verändert. Die Vermarktung erfolgt in einem veränderten Zinsumfeld sowie einem volatilen Markt“ so weiter der Werksleiter Helmut Winterling laut MM. Auch die Ludwigshafener Wohnungsbaugesellschaft GAG hatte bei der ersten Bieterfrist bereits angekündigt, mit einem Konsortium mitbieten zu wollen.

MRN/Heilbronn: Neufeld und Ten Brinke veräußern 63 Wohnungen

Die Neufeld Immobilien GmbH und Ten Brinke haben ein gemeinsam entwickeltes Wohnprojekt an der Sophie-Scholl-Straße in Oedheim bei Heilbronn an den Asset Manager Pier Investment Partner veräußert, der es im Auftrag einer deutschen Zusatzversorgungskasse erworben hat. Das Projekt auf einem rd. 4.900 m² großen Grundstück umfasst 63 Mietwohnungen mit rd. 5.100 m² Wohnfläche. Die zwei Gebäude werden mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss errichtet. Die Wohnungen sind zwischen 54 und 110 m² groß. 47 davon entstehen im geförderten Wohnungsbau, das sind rd. 80 % der gesamten Wohnfläche. Im Außenbereich und in einer Tiefgarage gibt es insgesamt 82 Stellplätze. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Forward Deals - in diesem Monat beginnt Ten Brinke mit dem Bau, die Fertigstellung ist für Juli 2028 vorgesehen.

MRN/Neckarsulm: Quantum kauft 69 Wohnungen

Quantum hat ein 2025 fertiggestelltes Neubauensemble im baden-württembergischen Neckarsulm von Argon erworben.

Frankfurt: Indische Kette übernimmt 24 Revo-Hotels

Die zur indischen Prism Holding gehörende Marke Sunday Hotels hat 24 Hotelbetriebe aus der Revo-Insolvenz übernommen. Diese wurden zuvor unter den Marken Accor, Wyndham und H+ betrieben und befinden sich in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Nürnberg, Hannover, Bonn, Augsburg und Wiesbaden. Sunday betreibt sie nun unter eigenem Namen und im Rahmen von Managementverträgen. Die Zahl der Sunday-Hotels in Deutschland wächst damit auf 35. Unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betreibt Prism u.a. neun Hotels aus dem Aroundtown-Portfolio in Deutschland.

Frankfurt: Branicks verschiebt Jahresabschluss 

Branicks verschiebt die Veröffentlichung seines Jahres- und Konzernabschlusses. Die Verhandlungen mit Schuldscheindarlehen- und Anleihegläubigern zur Refinanzierung von insbesondere 2026 fälligen Verbindlichkeiten könnten nicht bis 27. Juli abgeschlossen werden, teilt der Konzern mit. Bis zu diesem Datum hatte Branicks Anfang des Monats eine Stillhaltevereinbarung mit Gläubigern von Darlehen im Nennbetrag von 87 Mio. Euro erwirkt und gleichzeitig die Veröffentlichung des Abschlusses ein zweites Mal verschoben. Das Unternehmen strebt eine Laufzeitverlängerung der Darlehen bis zum zweiten Halbjahr 2030 an.

Frankfurt/Darmstadt: Emon will 290 Studi-Wohnungen schaffen

Auf dem Gelände des bisherigen Gesundheitsamts im Westen von Darmstadt will die örtliche Emon Group Wohnraum für Studenten schaffen. Dafür sollen auf dem rd. 5.600 m² großen Grundstück zwischen Ingelheimer und Niersteiner Straße drei sechsgeschossige Häuser gebaut werden mit insgesamt rd. 12.000 m² Bruttogeschossfläche und 290 Wohneinheiten. Zuvor wird die dreigeschossige Bestandsbebauung abgerissen. Die Investitionssumme liegt bei rd. 50 Mio. Euro. Starten kann das Vorhaben, wenn das Gesundheitsamt Anfang nächsten Jahres in seine neuen Büros im ehemaligen Marienhospital gezogen sein wird. In der Immobilie, die ebenfalls der Emon Group gehört, haben Stadt und Landkreis Anfang des Jahres für die gemeinsame Einrichtung gut 3.100 m² angemietet.

Frankfurt/Wiesbaden: Volkshochschule zieht an die Luisenstraße

Die Volkshochschule Wiesbaden verlagert ihren Standort vom Europaviertel in die Innenstadt und mietet dort gut 4.800 m² in einem repräsentativen, frisch sanierten Gebäude in der Luisenstraße 4–6 (Ecke Wilhelmstraße)  an. Vermittelt hat TwoRivers.

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