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Heidelberg: Actris kauft ehemaliges Kaufhof-Gebäude

Das Immobilienunternehmen Actris von Daniel Hopp hat das leerstehende Gebäude von Galeria Kaufhof am Heidelberger Bismarckplatz gekauft. Die markante Immobilie am Bismarckplatz verfügt über ca. 12.500 Quadratmeter Nutzfläche auf sechs Etagen. Der Kauf gilt als wichtiger Schritt zur Wiederbelebung des Heidelberger Stadtzentrums, nachdem die Immobilie über zwei Jahre ungenutzt blieb. Daniel Hopp ist Sohn des Mäzens Dietmar Hopp, dem Mitbegründer des Walldorfer Softwarekonzerns SAP und Gesellschafter der TSG Hoffenheim.

Weiterstadt: HIH sichert sich Logistikzentrum

HIH Invest hat eine 8.630 m² große und vollvermietete Logistikhalle im südhessischen Weiterstadt von einem Joint Venture aus MB Park und Isarkies Wohn- und Gewerbegrund übernommen.

Frankfurt: Solider Jahresauftakt auf dem Logistikflächenmarkt

Auf dem deutschen Industrie- und Logistikflächenmarkt wurden nach Zahlen von Colliers und BNP Paribas Real Estate im ersten Quartal 1,5 Mio. m² umgesetzt. Das entspricht je nach Berechnung der Makler einem Plus von 19 bzw. 30 %. Der Zehnjahresschnitt wurde geringfügig übertroffen, der Fünfjahresdurchschnitt, in dem die Boomjahre 2021/22 stärker ins Gewicht fallen, unterschritten. CBRE kommt auf ein Umsatzergebnis von 1,3 Mrd. m² (-2 %). Die Nachfrage wurde getragen durch eine steigende Zahl an Abschlüssen und mehr Großdeals, von denen es sechs jenseits der 50.000 m² gab (gegenüber zwei im Vorjahreszeitraum). Expansiver werden die Online-Händler bzw. deren Logistikdienstleister. Die Nachfrage aus China hat sich auf Regionen außerhalb von Nordrhein-Westfalen ausgeweitet, im ersten Quartal entfällt auf sie 13 % des Umsatzes, so CBRE. Ein Defense-bedingter Boom am Logistikvermietungsmarkt zeichne sich bisher nicht ab, da viele Unternehmen als Eigennutzer agieren. Colliers verweist auf eine geplante Lagerhalle mit 65.300 m² im münsterländischen Wettringen für das Bekleidungsmanagement der Bundeswehr. Trotz der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten stellen die Makler verhalten positive Jahresprognosen. BNPPRE glaubt, dass der Vorjahreswert von 6,1 Mio. m² übertroffen werden kann.

Frankfurt: Kleine Deals prägen Hotelinvestmentmarkt

Auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt ging es im ersten Quartal kleinteilig zu. Größter Abschluss war der Verkauf des Excelsior-Hotels in München für schätzungsweise 60 Mio. Euro, Portfoliodeals fanden nicht statt. Die Maklerstatistiken gehen weit auseinander: BNP Paribas Real Estate und CBRE registrieren einen Transaktionsumsatz von 318 Mio. Euro, was je nach Vorjahresergebnis ein Zuwachs um ein Drittel oder ein Minus von 12 % bedeutet. Colliers und C&W nennen zweistellige Rückgänge auf 234 bzw. 221 Mio. Euro. Savills kommt auf nur 163 Mio. Euro, allerdings ausdrücklich ohne Hotels in Mischquartieren. Für Colliers erklärt sich der niedrige Umsatz mit auseinanderliegenden Kaufpreiserwartungen und wachsender Komplexität der Assets, insbesondere was die Betreiberkonzepte, die aktuell der zentrale Werttreiber im Markt sind, angeht. Steigende Energie- und Personalkosten erhöhen den Druck auf die Betreiber und tragen zu der gestiegenen Unsicherheit am Hotelmarkt bei, konstatiert Savills. Erstmals seit 2019 erfuhr der Hotelinvestmentmarkt wieder eine Kompression der Spitzenrenditen auf zuletzt 5,1 %, berichtet CBRE. C&W verortet die Spitzenrenditen indessen unverändert bei 5,50 %.

Frankfurt: Landmarken steigt beim Seniorenwohnbetreiber Lively ein

Der Entwickler Landmarken steigt als Investor bei Liveley, einem Betreiber von Seniorenwohnungen, ein. Landmarken hat sich im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde beteiligt und erwirbt knapp ein Drittel der Anteile. Größter Investor bleibt Neworld, zudem hält das Management von Lively um die Mit-Gründerin Christina Kainz einen maßgeblichen Anteil. Frühere Investoren seien teilweise ausgeschieden, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem eingesammelten Kapital im unteren einstelligen Millionenbereich will Lively weiter wachsen. Landmarken plant in den kommenden Jahren etwa 3.700 Wohnungen in mehreren Quartieren vorrangig in NRW. Daraus ergibt sich eine Pipeline für Lively-Wohnungen von rund 600 Wohnungen an sieben Standorten. Derzeit betreibt Lively Standorte in Gronau (über 120 Apartments) und seit Mai 2025 in Duisburg (44 Einheiten). Zudem befindet sich ein Standort in Mülheim an der Ruhr in der Entwicklung.

Mannheim: Industria kauft Wohn- und Geschäftshaus

Industria hat von Alstria das Wohn- und Geschäftshaus "Carl Living" am Carl-Reiß-Platz 2-4 in Mannheim für einen offenen Immobilienspezialfonds erworben, Colliers hat vermittelt.

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